Was man ja immer schon ahnte: Vornahmen-Bashing ist Realität. Zweitausend Grundschul-Lehrer wurden gebeten, Vornamen gewisse Attributen oder Lernmerkmalen zuzuordnen. Und was kam dabei heraus: Chantal und Mandy sind in der Annahme der Pädagogen nicht so fleißig wie Charlotte und Marie. Maximilian und Konstantin gelehriger als Dennis und Justin. Bestimmt auch akkurater gescheitelt.
Und Kevin hat es gar zu so etwas wie einem Gattungsbegriff geschafft. Super-Nanny-Kanditat qua Namensurkunde.
Man könnte also sagen: Entweder Kind eines Gala-Protagonisten oder eher bildungsfern. Auch bei Brangelina kann man sich ja mittlerweile vielfältig inspirieren lassen.
Als Hebamme ist man in solchen Dingen natürlich ganz am Puls der Zeit. Zur Zeit schwer angesagt für Mädchen sind - ich nenne sie Amazonen-Namen (die man sich nur als Zweitname traut): Electra. Fortuna. Super. Und, bei den Jungs: Maria als Zweitname. Cowboynamen (John, Jim. Bonanza).
Also: Achtung bei der Namenswahl. Denn schon viel früher wusste man: Nomen est Omen ;-)
Und hier kann man die Oldenburger Vornamens-Studie lesen
von Kareen Dannhauer


