Ich persönlich finde ja Checklisten grandios. Dieses Punkt-für-Punkt gibt dem turbulenten Leben doch irgendwie Struktur. Und das Abhaken ein gutes Gefühl. Deshalb gibt es bei mir im Magazin ja ein (in Zukunft weiter anwachsendes) Checklistenportfolio.
Umso schöner aber, dass man ja gar nicht alles selber schreiben muss. Im Hebammenleben kenne ich mich ja ganz gut aus. Und schreibe deshalb Sachen auf, die aus meiner Hebammen- (und durchaus auch Mutter-)Erfahrung wirklich Sinn machen. Aber es gibt angrenzende Themen, da wissen Andere viel besser Bescheid.
Zum Beispiel Babyzimmereinrichter. Bitte denken Sie jetzt nicht an einen Samstagnachmittag bei fiesem Kunstlicht und Formaldehydgeruch im Babydorf (oder wie die alle heißen). Sondern an was richtig Tolles.
Und an Jemanden, der weiß was Qualität ist. Der nicht nur seit Jahren Babybetten verkauft, sondern auch Innenarchitekt ist. Und Geschmack hat. Und selbst Vater ist.
Wenn dann so jemand eine "Babybett-Checkliste" schreibt, dann steht da eigentlich alles drin, was man wissen muss. Dieser Jemand heißt Oliver Beil, seine Kindermöbel gibts offline in Düsseldorf und online hier (natürlich auch Bettwäsche, Tapeten, Wandsticker und lauter so hübschen Schnickschnack, all dies natürlich weitgehend bärchenfrei) und die oben beschriebene Liste (samt eines Portals mit noch viel mehr Tipps und Ideen) gibt es hier.
Was mir als Hebamme zum Thema Babybett einfällt, dreht sich eher darum: "Wo schläft denn das Baby realistischerweise - durchaus häufiger NICHT in diesem wunderhübschen Babybett" und "Machen Sie sich frei von der Vorstellung, Sie würden dies entscheiden". Und aufs babybay (dies ein Produktname) würde ich nochmal gesondert hinweisen. Bonding und so ... Mache ich demnächst mal ausführlicher. Ein kleines bißchen was Derartiges steht schon hier im Magazinbeitrag "Mythos Dreimonatskoliken oder: Warum weint mein Baby"
von Kareen Dannhauer, Hebamme


