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Hamburg - Berlin

Montag, 19. Oktober 2009

Ich bin wieder zuhause. Seit einer Woche schon und für ungefähr weitere vier lebe und arbeite ich in Hamburg, meiner Perle. Unsere Tochter geht in Ihre alte Kindergruppe (Kita heißt das hier irgendwie nicht) und zwischendurch mal auf den alten betreuten Spielplatz (dieses Modell, liebe Hauptstadt, könntest Du Dir gerne mal abgucken!) während ich gemütlich auf die Geburt eines kleinen Mädchens warte. Und zwischendurch viel Zeit habe, rumzugucken und Kaffee zu trinken. Und ich habe, nach nun 1,5 Jahren in Berlin-Prenzlauer-Berg, mal rückwärts jede Menge Vergleichsmöglichkeiten. Und zwar die ausm Alltagsleben, was ja entscheidend ist. Davon erzähle ich in der nächsten Zeit mal ein bißchen.

Weil es darüber natürlich schon ein sensationell gutes Blog gibt, beschränke ich das Ganze auf "Kinder kriegen und haben". Lieber Sven Dietrich, und genau wie Sie kann ich mich nicht entscheiden, welche Stadt ich denn toller finde. Aber bis zur Einschulung = Tag der Entscheidung sind ja noch zwei Jahre hin ...

Aber apropos "viel Zeit und Kaffee trinken". Der Weg heute morgen zum Kind in den Wald bringen hat mich mit der U3 neun Minuten gebraucht. Neun Minuten! Von der Schanze in den Stadtpark - einmal quer durch die Stadt sozusagen. Auch wenn in Berlin die S-Bahn mal wieder fährt - in neun Minuten kommt man grad mal bis zum Alex.

Allerdings, und auch das ist Hamburg, war um viertel nach 12 schon wieder Abholen dran. Und weil wir noch den Berliner Tagesrythmus drin haben - bis halb neun schlafen (ja, auch das Kind) und dann erstmal gemütlich frühstücken - blieb soviel Zeit dann nicht, um ein bißchen zu - nennen wir es arbeiten (schöne Grüße ins Liebling ;-).  Zumal weitere kostbare Minuten draufgingen für die Suche nach nem passablen WLAN-Café.

Jedenfalls. Bin ich wieder hier. Und das ist tatsächlich ein Gefühl von "zu Hause". Schön.

von Kareen Dannhauer

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