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Kareen Dannhauer, Hebamme Kareen Dannhauer, Hebamme

Kareen Dannhauer, Hebamme

Checkliste No. 1

Montag, 1. Juni 2009 in der Kategorie Geburt

Kliniktasche


Etwa vier Wochen vor der Geburt ist es sinnvoll, einige Dinge für den großen Tag zusammenzupacken. Die Liste legt man – ergänzt um die Dinge, die Ihnen persönlich wichtig sind – obendrauf. Dinge, die noch im täglichen Gebrauch sind, können dann schnell dazugepackt werden – und dann los …

Für den Kreißsaal:
  • Bequeme Kleidung, und zwar für Sie beide. Grundsätzlich ist hier Bequemlichkeit gefragt, weiche, weite, gemütliche Sachen.
  • Für die Frau: weiche Hose mit weichem Bund, z. B. Yogahose, Leggings, etc. Bequemes, weites Hemd oder T-Shirt, das den Po bedeckt. Schlappen. Bademantel. Warme Socken.
  • Für den Mann: evtl. bequeme Hose. Schlappen. Frische Socken.Zahnbürste.
  • Essen. Die Frau wird während des Klinikaufenthaltes mit Essen von dort versorgt, der Mann nicht. Da die Nacht wahrscheinlich lang wird: Leckereien mitbringen, zum Beispiel: Stullen schmieren, frisches Obst, Saft, Tee (Thermoskanne), Schokolade, Kekse, Energie-Riegel. KEINEN reinen Traubenzucker, der macht zu starke Blutzuckerschwankungen.
  • Kulturbeutel. Mit dem üblichen Inhalt. Nicht vergessen: Waschlappen (dick und flauschig), Lippenbalsam, Deo nur ohne Parfum (weil das Baby sonst vom „fremden“ Geruch irritiert wird).
  • Dinge, die „Geburtsatmosphäre“ verbreiten. Dazu gehört alles, was schön aussieht, riecht, sich anfühlt, anhört, zum Beispiel: Musik (CD´s), Massageöl, Lieblings-Badezusatz, Massageball, Wärmflasche, Lieblingskuschelkissen, Damm-Massageöl
  • Evtl. Buch, Spiel zum Zeitvertreib, wenn die Geburt dauert und dauert … Während der Wehen ist da nicht dran zu denken, aber in Situationen wie einer Geburtseinleitung oder einem Blasensprung ohne Wehen eine hilfreiche Zerstreuung.
  • Fotoapparat. Akku aufgeladen, kein Blitz! • Papierkram: Mutterpass (evtl. auch den früheren bei Mehrgebärenden), Familienstammbuch, wenn vorhanden, ggf. Vaterschaftsanerkennung/Sorgeerklärung, Versicherten-Chipkarte

Für die Wochenbettstation:
  • Schlafanzüge oder ein paar T-Shirts und Leggins / Yogahose oder Ähnliches
  • Bei Oberteilen ist es sinnvoll, dass diese sich zum Stillen entweder hochschieben (T-Shirt), aufknöpfen oder den Ausschnitt seitlich über die Brust krempeln lassen.
  • Still-BH´s kauft man schlauerweise erst etwa zwei bis drei Wochen nach der Geburt, weil der Busen sich bis dahin noch ziemlich verändern wird. Bequem für die erste Zeit sind Bustiers, eine bis zwei Konfektionsgrößen (haben keine „Körbchen“) größer als sonst.
  • Handtücher
  • Stoff- oder Strick-Stilleinlagen aus Wolle/Seide oder Baumwolle (sind viel angenehmer auf der Haut bei empfindlichen Brustwarzen als die Einmaldinger)
  • Tagebuch und Schreibzeug
  • Telefonnummernliste, Händy (aus- oder stummstellen!)
  • Uhr oder Wecker
  • Evtl. Thermoskanne, Lieblingstee
  • Für das Baby: Spieluhr, Lammfell, evtl. Kuscheldecke und Mützchen

Für eine ambulante Geburt:
  • Babywäsche und frische (Umstands-!)Kleidung für den Heimweg
  • Baby-Autositz (vorher den Einbau „live“ ausprobieren!)
  • Telefonnummer der Wochenbett-Hebamme

Was Sie nicht brauchen (weil vorhanden):
  • Handtücher im Kreißsaal
  • Einmal-Unterhosen (ja, so was gibt es und die sind sogar sinnvoll)
  • Große, dicke Binden – die Blutung nach der Geburt heißt Wochenfluss und ist in den ersten Tagen relativ stark, deutlich mehr als eine Menstruationsblutung.
  • Babywäsche für die Zeit in der Klinik

von Kareen Dannhauer

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