Hier im Blog von INTO LIFE finden Sie dies und das zu den Kategorien rechts und meinem Hebammenleben und was mir sonst noch zum Thema über den Weg läuft …
Ein sehr netter Artikel aus der San Francisco Chronical. Über einen (den einzigen!) Kinderwagen-Laden in Nairobi, der nur einen einzigen Kinderwagen in zwei Monaten verkauft hat. Was nicht nur an den Straßenverhältnissen liegt. Sondern daran, dass afrikanische Frauen es schier absurd finden, Babys “in einem kalten Käfig, mit gestreckten Armen von sich weg” zu schieben. Und man dachte, man tue etwas für die “moderne, working-class-mom”. Nichts da
Read here!
Hier habe ich ja schon mal vor einigen Wochen etwas zur Schweinegrippe geschrieben. Und weil sich die Schlagzeilen überschlagen und weil es nun auch (wegen gestiegener Fallzahlen) mehr Wissen über den Verlauf generell und in bestimmten “Bevölkerungsgruppen” gibt: Hier kommt ein bißchen was Aktuelles und Valides inmitten der beginnenden Panik.
Ein US-Mediziner hat die weltweiten Zahlen ausgewertet. Ich greife nur mal ein paar Dinge heraus und schaffe es vielleicht, übers Wochenende längere Passagen zu übersetzen. Hier wegen der Aktualität aber schonmal ein paar Fakten in Kurzform:
Die Schweinegrippe ist und bleibt bisher eine ausgesprochen mild verlaufende Form der Grippe. Milder und mit weniger Morbidität (schwere Verlaufsformen) und weniger Mortalität (Sterblichkeit) als jede saisonale Grippe in den Jahren zuvor!
Schwangere haben im Gegensatz zu früher veröffentlichten Zahlen KEIN erhöhtes Risiko für einen schweren Verlauf. Ein Grund für diese erste These war die, dass die Schweinegrippe generell unter den 25 bis 49jährigen häufiger auftritt.
Risiken für einen schwerern Krankheitsverlauf hingegen ist Übergewicht und eine pulmonale Vorerkrankung, wie beispielsweise Asthma sowie Rauchen.
Impfungen bei Kindern unter zwei Jahren sind so gut wie zwecklos, da diese so genannte low- oder none-responder sind, also gar keinen Impfschutz aufbauen.
Es gibt weiterhin keine Daten über die Impfverträglichkeit bei schwangeren Frauen – für die Frauen und ihre ungeborenen Babys.
Und hier gibts die englischsprachige Seite im Langtext.
Was man ja immer schon ahnte: Vornahmen-Bashing ist Realität. Zweitausend Grundschul-Lehrer wurden gebeten, Vornamen gewisse Attributen oder Lernmerkmalen zuzuordnen. Und was kam dabei heraus: Chantal und Mandy sind in der Annahme der Pädagogen nicht so fleißig wie Charlotte und Marie. Maximilian und Konstantin gelehriger als Dennis und Justin. Bestimmt auch akkurater gescheitelt.
Und Kevin hat es gar zu so etwas wie einem Gattungsbegriff geschafft. Super-Nanny-Kanditat qua Namensurkunde.
Man könnte also sagen: Entweder Kind eines Gala-Protagonisten oder eher bildungsfern. Auch bei Brangelina kann man sich ja mittlerweile vielfältig inspirieren lassen.
Als Hebamme ist man in solchen Dingen natürlich ganz am Puls der Zeit. Zur Zeit schwer angesagt für Mädchen sind – ich nenne sie Amazonen-Namen (die man sich nur als Zweitname traut): Electra. Fortuna. Super. Und, bei den Jungs: Maria als Zweitname. Cowboynamen (John, Jim. Bonanza).
Also: Achtung bei der Namenswahl. Denn schon viel früher wusste man: Nomen est Omen
Und hier kann man die Oldenburger Vornamens-Studie lesen