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Checkliste: Klinikkoffer

Etwa vier Wochen vor der Geburt ist es sinnvoll, ein paar Dinge für den großen Tag zusammenzupacken. Wenn es losgeht, bist Du vermutlich ziemlich aufgeregt und vergisst die Hälfte. Deshalb hier einer Kleiner Spickzettel. Schreibe die Sachen, die Dir persönlich wichtig sind dazu und lege sie auf die Tasche obendrauf. Dinge, die noch im täglichen Gebrauch sind, können dann schnell dazugepackt werden – und dann los …

 

Für den Kreißsaal:

  • Bequeme Kleidung, und zwar für Euch beide. Grundsätzlich ist hier Bequemlichkeit gefragt, weiche, weite, gemütliche Sachen.
  • Für die Frau: weiche Hose mit weichem Bund, z. B. Yogahose, Leggings, etc. Bequemes, weites Hemd oder T-Shirt, das den Po bedeckt. Schlappen. Bademantel. Warme Socken.
  • Für den Mann: evtl. bequeme Hose. Schlappen. Frische Socken. Zahnbürste.
  • Essen. Die Frau wird während des Klinikaufenthaltes mit Essen von dort versorgt, der Mann nicht. Da die Nacht wahrscheinlich lang wird: Leckereien mitbringen, zum Beispiel: Stullen schmieren (Ihr habt noch alle Zeit der Welt!), frisches Obst, Saft, Tee (Thermoskanne), Schokolade, Kekse, Energie-Riegel. KEINEN reinen Traubenzucker, der macht zu starke Blutzuckerschwankungen bei den Frauen – und auch bei den Babys im Bauch!
  • Kulturbeutel. Mit dem üblichen Inhalt. Nicht vergessen: Waschlappen (dick und flauschig), Lippenbalsam, Deo am besten ohne Parfum (Dein Baby findet Deinen echten Duft sowieso am Tollsten!).
  • Dinge, die „Geburtsatmosphäre“ verbreiten. Dazu gehört alles, was schön aussieht, riecht, sich anfühlt, anhört, zum Beispiel: Musik (CD´s oder Deine spotify-offline-Listen mit Aktivbox. Mixe Dir vorher die eine oder andere Kreißsaal-Compilation mit verschiedenen Grundstimmungen), Massageöl, Lieblings-Badezusatz, Massageball, Wärmflasche, Lieblingskuschelkissen, Damm-Massageöl
  • Evtl. ein Buch, Heft, Spiel zum Zeitvertreib, wenn die Geburt dauert und dauert … Während der Wehen ist da nicht dran zu denken, aber in Situationen wie einer Geburtseinleitung oder einem Blasensprung ohne Wehen eine hilfreiche Zerstreuung.
  • Fotoapparat. Oder heutzutage eben:
  • Smartphone mit Ladekabel (!) – während der Geburt auf Flugmodus.
  • Papierkram: Mutterpass (evtl. auch den früheren bei Mehrgebärenden), Familienstammbuch, wenn vorhanden (bei verheirateten Paaren) oder Vaterschaftsanerkennung und Sorgeerklärung (bei nicht-verheirateten Paaren), Versicherten-Chipkarte

 

Für die Wochenbettstation:

  • Schlafanzüge oder ein paar T-Shirts und Leggins / Yogahose oder Ähnliches
  • Bei Oberteilen ist es praktisch, wenn diese sich zum Stillen entweder hochschieben (T-Shirt), aufknöpfen oder den (tieferen) Ausschnitt über die Brust ziehen lassen.
  • Still-BH´s kauft man schlauerweise erst etwa zwei bis drei Wochen nach der Geburt, weil der Busen sich bis dahin noch ziemlich verändern wird. Bequem für die erste Zeit sind Bustiers (haben keine „Körbchen“), eine bis zwei Konfektionsgrößen größer als sonst.
  • Handtücher
  • Stoff- oder Strick-Stilleinlagen aus Wolle/Seide oder Baumwolle (sind in den ersten Tagen viel angenehmer auf der Haut bei empfindlichen Brustwarzen als die Einmalteile)
  • Tagebuch und Schreibzeug
  • Uhr oder Wecker
  • Evtl. Thermoskanne, Lieblingstee
  • Für das Baby: Spieluhr, Lammfell, evtl. Kuscheldecke und Mützchen

 

Für eine ambulante Geburt:

  • Babywäsche und frische (Umstands-!)Kleidung für den Heimweg
  • Baby-Autositz (vorher den Einbau „live“ ausprobieren!)
  • Telefonnummer der Wochenbett-Hebamme einspeichern!

 

Was Du in der Klinik nicht brauchst (weil vorhanden):

  • Handtücher im Kreißsaal
  • Einmal-Unterhosen (ja, so was gibt es und die sind sogar sinnvoll)
  • Große, dicke Binden – die Blutung nach der Geburt heißt Wochenfluss und ist in den ersten Tagen relativ stark, deutlich mehr als eine Menstruationsblutung.

Babywäsche für die Zeit in der Klinik

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